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Wann: September 2017
Wo: Deutenberghalle
Gegner: WIR SEHEN UNS IN DER PRO B !!!

Spielplan

  Termin Heim Gast Score
  17.09.16 Saar St.
Panthers
77:82
  24.09.16 Panthers Tübingen 81:69
  01.10.16 Limburg Panthers
69:94
  08.10.16 Panthers KIT SC
87:64
  15.10.16 Heidelbg Panthers 49:76
  22.10.16 Panthers Koblenz 90:79
  29.10.16 Mainz Panthers 80:90
  06.11.16 Panthers Fellbach 81:80
  12.11.16 Langen
Panthers 58:79
  19.11.16 Panthers
Lich 86:76
  26.11.16 Speyer Panthers 74:65
  04.12.16 K'lautern Panthers 62:72
  10.12.16 Panthers Stuttgart 98:54
  17.12.16 Panthers Saar St.
101:85
  14.01.17 Tübingen Panthers 99:88
  21.01.17 Panthers Limburg 86:67
  28.01.17 KIT SC
Panthers 73:83
  04.02.17 Panthers Heidelbg. 82:60
  11.02.17 Koblenz Panthers 79:61
  18.02.17 Panthers Mainz 86:85
  26.02.17 Fellbach Panthers 62:95
  04.03.17 Panthers Langen 96:60
  11.03.17 Lich Panthers
62:64
  19.03.17 Panthers Speyer 69:73
  25.03.17 Panthers K'lautern 102:79
  01.04.17 Stuttgart Panthers  

 .

Kein Wille rechtmäßige Zustände zu schaffen

Die AG Zweite Basketball Bundesliga hat getagt: gemeinsam mit Vertretern der „Easycredit BBL" und des Deutschen Basketball Bundes hat sich der Zusammenschluss der Vereine aus Pro A und Pro B am vergangenen Wochenende getroffen, um unter anderem über die Novellierung des § 24 der Spielordnung, der sogenannten „Ausländerregelung", zu beraten.

Anfang Januar hatten die Wiha Panthers VS moniert, dass der Passus in der vorgesehenen Spielordnung nicht den Maßgaben der Rechtsordnung entspricht und insbesondere dem zentralen Grundpfeiler des gemeinsamen europäischen Marktes, der Arbeitnehmerfreizügigkeit gem. Art. 45 AEUV zuwiderläuft.

Dass die bisherige Regelung nicht mehr tragbar ist, war mithin auch den Vereinen der 2. Basketball Bundesliga mittlerweile bewusst, sodass beschlossen wurde, die Regelung künftig nicht mehr anzuwenden. Während Mitte Januar ein Rahmen für eine Neuregelung beschlossen wurde, erfolgte hiervon eine Abkehr bei der Sitzung am vergangenen Wochenende. Anstelle der bis dahin angedachten Regelung, die den rechtlichen Anforderungen hätte genügen können, soll nun die bisherige rechtswidrige Regelung lediglich umetikettiert werden. Während nach der verworfenen Altregelung zu jeder Zeit drei deutsche Staatsbürger oder gleichgestellte in Deutschland ausgebildete Spieler auf dem Feld stehen mussten, sieht die nun beschlossene Regelung vor, dass zu jeder Zeit drei sogenannte „Local Player" auf dem Feld stehen müssen.

Local Player – was ist das? Als Local Player definiert die Liga hierbei Spieler, die entweder vor Vollendung des 15. Lebensjahres mindestens ein Jahr in einem dem Deutschen Olympischen Sportbund angeschlossenen Verband ausgebildet wurden oder zwischen 15 und 19 Jahren drei Jahre in Folge bei einem Verein des Deutschen Basketball Bundes ausgebildet wurden.

Im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten betonte der Vorstand der AG 2. Basketball Bundesliga, Hansjörg Tamoj, dass die Regelung so beschlossen wurde und (europa-)rechtskonform sei: „Die neue Regelung wird vor der EU-Kommission standhalten", so der Jurist. Nun muss nicht die EU-Kommission über die Rechtmäßigkeit befinden, sondern im Streitfall der europäische Gerichtshof (EuGH). Dieser hat sich in einer Reihe von Urteilen erschöpfend zu dem Thema geäußert. Und folgt der juristischen Expertise Tamojs nicht ansatzweise:

Die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit gebietet es, dafür Sorge zu tragen, dass EU-Bürger innerhalb des Unionsgebietes ihren Arbeitsplatz frei wählen können und verpflichtet die Mitgliedsstaaten auch das Privatrecht so auszugestalten, dass nicht nur die theoretische Möglichkeit besteht, sondern auch praktische Hürden nicht aufgebaut werden dürfen.

Die „Quotenregelung" für „Local Player" sorgt dafür, dass 60 % der effektiven Spielzeit einem exklusiven Kreis an in Deutschland ausbildeten Spielern vorbehalten sein soll, während alle übrigen Spieler die restliche Spielzeit unter sich ausmachen müssen. Der Europäische Gerichtshof folgert aus der Freizügigkeit ausdrücklich nicht nur das Recht, theoretisch einen Vertrag erhalten zu können, sondern auch den Beruf ohne Beschränkungen ausüben zu können. Nicht in Deutschland lebende EU-Bürger sind als Basketballer damit von diesem Recht ausgeschlossen, sofern sie nicht bereits im Kindesalter nach Deutschland kommen. Wollte sich ein nicht in Deutschland lebender EU-Bürger seine Chancen auf eine Laufbahn in Deutschland nicht verbauen, so wäre er gezwungen, bereits als Kind nach Deutschland zu kommen.

Die Zweite Basketball Bundesliga argumentiert insoweit zum einen mit dem Schutz des deutschen Basketballs, zum anderen mit dem Schutz und der Förderung von Jugendspielern. Ziel Nr. 1 ist explizit rechtswidrig und auch rechtlich nicht zu rechtfertigen. Eine bestimmte Gruppe Staatsangehöriger unter den Unionsbürgern zu bevorzugen ist rechtlich außerhalb staatlicher Verwaltung ausgeschlossen.

Ziel Nr. 2 ist grundsätzlich erlaubt, allerdings nur in engen Grenzen. Eine Einstiegshilfe zur Nachwuchsförderung ist nicht grundsätzlich verboten. Die von der Liga beschlossene und der Gesellschafterversammlung vorzulegende Neuregelung enthält hingegen keine Anknüpfung an die Eigenschaft eines Nachwuchsspielers, insbesondere ist keine Altersbegrenzung vorgesehen. „Local Player" ist mithin auch ein 37-jähriger Ex-Profi, der noch einmal Pro B spielen möchte. Rechtlich gesehen besteht eine Einstiegshilfe für Nachwuchsspieler durch diese Regelung nicht.

Ferner ist die Regelung auf Grund sprachlicher Ungenauigkeiten handwerkwerklich mangelhaft. So geht die Regelung Ziff. 2.2 ungewollt auf Grund der Formulierung ins Leere, zudem finden sich in Ziff. 2.1 und 2.2 weitere ungenaue Formulierungen.

Vor diesem Hintergrund ist es besonders bedenklich, dass der juristisch vorgebildete Vorsitzende der AG 2. Basketball Bundesliga den Vereinsvertretern in der Versammlung versicherte, die ausgearbeitete Regelung sei rechtskonform. Damit wurde den Vereinsvertretern eine Planungssicherheit vorgespiegelt, die tatsächlich nicht besteht.

Die Wiha Panthers VS werden unter keinen Umständen akzeptieren, dass der Wettbewerb, für den sich der Verein sportlich qualifiziert hat, unter rechtswidrigen Bedingungen stattfindet. Der Verein hat ein Anrecht auf eine rechtskonforme Ausgestaltung der Spielordnung und hat wiederholt angeboten, an einer rechtskonformen Regelung mitzuarbeiten. Die Wiha Panthers VS verlangen keine Bevorteilung, sondern als sportlich qualifizierter Anwärter die Selbstverständlichkeit eines rechtmäßigen Wettbewerbes.

 
Offensivspektakel zu rauschender Aufstiegsfeier

Mit einem Offensivfestival beschlossen die Wiha Panthers VS vor heimischem Publikum ihre Meistersaison. Mit 102:79 wurde der 1.FC Kaiserslautern in die Schranken gewiesen. Insbesondere im ersten Durchgang sorgten die Panthers mit starken Balleroberungen, tollen Spielzügen und krachenden Dunks für Festtagsatmosphäre in der nahezu ausverkauften Deutenberghalle.

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Die Panthers und die Basketball-Pioniere schreiben Schwenninger Basketball-Geschichte (Fotos: Michael Kienzler - Kontur Photo)

Vor dem Spiel hatten die Panthers den Kreis geschlossen zu den Pionieren des Basketballsports in der Doppelstadt, die den Weg für die Panthers bereitet haben, allen voran der langjährige Kapitän Volker Roessler, aber auch Legenden wie Vladimir Jelic, Stefan Tavernier, Cedric Hardy, Domagoj Buljan oder Robert Pesa. Insgesamt 15 Legenden liefen mit den aktuellen Panthers als „Paten" ein.

Der zweite Gedenkpunkt vor dem Spiel war hingegen ein trauriger. Dem vor Wochenfrist verstorbenen langjährigen Staffelleiter Jürgen Unger gedachten die Beteiligten unter Würdigung seiner Verdienste in einer Schweigeminute.

LauternSM03

Dann rückte wieder der aktuelle Sport in den Vordergrund. Von Beginn an bewiesen die Panthers gute Organisation in der Defense und vor allem in der Zone ihre physischen Vorteile, die insbesondere Sergej Tzvetkov, Aljosa Remus und Davor Barovic hervorragend ausnutzten. Auch Tabari Perry war kaum zu kontrollieren und avancierte zum Topscorer.

Auf der Gegenseite stemmte sich Lautern vor allem nach der Pause gegen eine zu hohe Niederlage. Insbesondere Genc Sefaja drehte im Laufe des Spiels auf, zudem bewies der Ungar Gergely Hosszu seine Shooterqualitäten eindrucksvoll. So knabberten die Gäste den Rückstand zumindest geringfügig ab.

LauternSM02

Eng wurde es allerdings nicht mehr, da die Raubkatzen immer rechtzeitig eine Antwort parat hatten. Kapitän Edin Alispahic blieb es vorbehalten, den 100. Punkt beizusteuern, den Schlusspunkt setzte der Publikumsliebling Milen Dimitrov.

Anschließend wurde gefeiert, wobei die Mannschaft sich für seine Fans kräftig ins Zeug gelegt hatte. Gemeinsam mit Fitnesspartner „Clever Fit" wurde ein Tanz einstudiert, anschließend wurde ein 20-minütiger Film gezeigt, den Samba Thiam mit seinen Teamkollegen für die Fans gedreht hatte. Das Programm schloss mit einer Trikotversteigerung und Autogrammstunde.

LauternSM04

„Es war ein wundervolles Erlebnis und ein krönender Abschluss einer fast perfekten Saison. Die Mannschaft hat die Region begeistert – und wird sie auch kommende Saison deutschlandweit in der Pro B vertreten", so Panthers-Boss Frank Singer, der für die Panthers einen weiteren prominenten Fan gewonnen hat. Die Bundestagsabgeordnete Kordula Kovac war erstmalig in der Deutenberghalle und von den sportlichen Leistungen begeistert: „Ich werde gerne wiederkommen und möchte das Team nach der Wahl gerne nach Berlin einladen", so die Volksvertreterin.

Für die Panthers spielten: Kristian Borisov (0 Punkte / 1 Rebound / 0 Assists), Darius Pakamanis (7/2/3), Samba Thiam (2/1/4), Sergej Tzvetkov (15/7/3), Nikola Fekete (10/6/1), Davor Barovic (10/10/5), Aljosa Remus (15/5/5), Boyko Pangarov (8/2/6), Tabari Perry (21/2/3), Edin Alispahic (9/6/0), Milen Dimitrov (5/3/2).

 
Große Sause voraus

Die Wiha Panthers VS sind bereits seit 3 Wochen nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Am kommenden Samstag, 19:00 Uhr, in der Schwenninger Deutenberghalle, findet zum letzten Heimspiel der Saison nunmehr die große „Dormero Meisterfeier" statt. Es soll ein riesiges Event werden.

Der sportliche Widerpart, der 1.FC Kaiserslautern, wird jedoch nicht nur Zierde sein, sondern dem Tabellenführer zur Meisterfeier in die Meistersuppe spucken wollen. Nach durchwachsener Hinrunde ist das Team von Trainer Theo Tarver in der Rückserie über weite Strecken sehr überzeugend gewesen. Mit Ausnahme von Karlsruhe konnten die übrigen Topteams bezwungen werden, zuletzt Panthers-Besieger Speyer.

Wesentlicher Faktor ist, dass Trainer Tarver seinen Spielmacher Japhet McNeil zwischenzeitlich eingenordet und Big Man Waldemar Nap zu alter Stärke zurückgeführt hat. Wichtig war auch die Rückkehr des zwischenzeitlich verletzten Genc Sefaja. Während Kaiserslautern unter dem Korb ein wenig „Länge" fehlt, ist das Team im Backcourt mit gefährlichen Distanzschützen gespickt, wobei der Ungar Gergely Hosszu hervorzuheben ist.

„Wir wissen um die Stärke des Gegners, die erste Fünf ist für die Spitzengruppe gut, Lautern fehlt es etwas in der Breite und an einem klassischen Center", so Panthers-Trainer Alen Velcic, der eine schwere Aufgabe erwartet. „Wir müssen vor allem ihre Werfer stoppen und unter dem Korb mindestens zwei Klassen besser agieren als zuletzt gegen Speyer", so Velcic, der überzeugt ist, dass sein Team alles tun wird, um sportlich das Feld als Sieger zu verlassen.

Gegen Kaiserslautern ging vor etwas über einem Jahr das vor Speyer letzte Heimspiel verloren, noch einmal soll den Pfälzern dies nicht gelingen. Nicht mitwirken können wird aber voraussichtlich Jaka Zagorc, der bereits gegen Speyer wegen einer Verletzung aussetzen musste.

Meisterfeierplakat

Für alle Beteiligten wartet ein besonderes Spiel. Die Mannschaft hat auf diesen Moment die ganze Saison hingearbeitet, die Macher des Vereins sogar viele Jahre. In der Tradition der Schwenninger Basketballgeschichte werden zahlreiche Legenden in der Halle sein wie der allererste US-Amerikaner in Schwenningen, Cedric Hardy, der langjährige Kapitän Volker Roessler und viele mehr.

Zudem spendiert Panthers-Partner Rothaus Freibier, die Meistertrikots werden versteigert, mehrere Tanzauftritte und zwei Überraschungen der Mannschaft für die Fans warten. Zu diesem Zweck wurde auch das Spiel um eine Stunde vorverlegt.

Die Hallenöffnung ist bereits um 17:30 Uhr. Die ersten 300 Besucher bekommen dank der Top-Sponsoren Wiha Werkzeuge, Romess Rogg und LMS Consulting freien Eintritt. Im Hinblick auf den erwarteten Andrang wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

 
Heimserie gerissen

Speyer bleibt kein gutes Pflaster für die Wiha Panthers VS. Der Pro B-Absteiger gewann auch das Rückspiel gegen die Raubkatzen und setzte sich mit 73:69 in der Deutenberghalle durch.

Das Spiel ging munter hin und her, doch die Panthers erarbeiteten sich in der ersten Halbzeit einen kleinen Vorteil. Trotz großer Aufstellung taten sich die Panthers zwar gegen den starken Speyerer Frontcourt mit Khobi Williamson und Aaron Ellis schwer, jedoch sorgten Darius Pakamanis und Aljosa Remus für gute Würfe von außen.

Nach der Pause bekamen die Panthers zunehmend Fouls angehängt, wodurch die Defensearbeit erschwert wurde. Khobi Williamson tankte sich ein ums andere Mal durch und sorgte dafür, dass Speyer das Spiel drehen konnte. Auch Jordi Salto Sabate und Joshua Creek trafen nun von außen, die Gäste zogen auf 66:57 davon.

Die Panthers hatten jedoch nicht vor, sich kampflos geschlagen zu geben. Zwar erwies sich Speyer als stark unter dem Korb, zwar musste Edin Alispahic früh mit dem fünften Foul raus, aber Tabari Perry und Darius Pakamanis brachten die Panthers wieder heran. Perry hatte gar per Freiwurf die Chance in der Schlussminute auszugleichen , der Freiwurf verfehlte sein Ziel. Noch zwei Mal kamen die Panthers zur Gelegenheit, sich ranzupirschen, doch zwei Mal sorgten dumme Ballverluste für Speyerer Punkte, sodass sich die Gäste schließlich mit 69:73 durchsetzten.

„Unser starker Frontcourt hat Schwenningen heute wieder vor Probleme gestellt", bilanzierte Gästetrainer Carl Mbassa. „Am Ende steht das Spiel auf Messers Schneide und wir profitieren davon, dass Schwenningen seine Würfe nicht trifft". Panthers-Trainer Alen Velcic konstatierte, dass sein Team in der entscheidenden Phase zu viele Fehler machte: „Wir haben schlechte Entscheidungen getroffen, uns in der Ecke stellen lassen und dann gleich zwei Mal nicht die Übersicht behalten".

Für die Panthers spielten: Kristian Borisov (0 Punkte / 1 Rebound / 0 Assists), Darius Pakamanis (11/1/2), Samba Thiam (7/0/4), Sergej Tzvetkov (5/3/2), Nikola Fekete (5/2/3), Davor Barovic (6/7/0), Aljosa Remus (12/3/2), Boyko Pangarov (5/4/0), Tabari Perry (16/6/2), Edin Alispahic (2/2/0).

 
Eine Rechnung offen

Wenn die Wiha Panthers VS zu ungewohnter Zeit am Sonntag Abend, 17:30 Uhr in der Deutenberghalle auf die BIS Baskets Speyer treffen, ist eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen, als die Pfälzer den Raubkatzen ihre erste Niederlage beibrachten.

Die Gäste aus Speyer spielten eine formidable Hinrunde und waren bis zur Winterpause der hartnäckigste Panthers-Verfolger. Im neuen Jahr ist beim Team von Trainer Carl Mbassa jedoch ein wenig der Wurm drin. Es setzte Niederlagen gegen Tübingen, in Limburg, gegen Karlsruhe, in Langen, gegen Lich und zuletzt gar in Kaiserslautern. Immerhin konnte gegen Koblenz ein Prestigesieg eingefahren werden.

Die Qualität im Team des letztjährigen Pro B-Absteigers ist trotz der kleinen Negativserie hoch: die beiden US-Amerikaner Aaron Ellis (einstmals in Schwenningen) und Khobi Williamson zählen zu den besten Big Men der Liga und stellten Alispahic und Co. im Hinspiel vor arge Probleme. Mit Joshua Creek und den Spaniern Salto Sabate und Seron ist auch der Backcourt stark besetzt. Gegen die Panthers glänzte im Hinspiel zudem der Deutsche Jan Hartinger.

„Wir wollen uns gegen Speyer für die Hinrundenniederlage revanchieren", so Panthers-Trainer Alen Velcic. „Die Mannschaft hat wieder Fahrt aufgenommen im Training und will die Partie unbedingt gewinnen". Im Hinspiel habe man das Leistungsvermögen nicht aufs Feld gebracht, zudem zu viele Fehler gemacht. „Wir brauchen offensiv mehr Dynamik als im Hinspiel, defensiv müssen wir das Niveau hoch halten", gibt Velcic den Plan vor.

Für die letzten drei Spiele gibt die Mannschaft nochmals kräftig Gas, ein gemütlicher Saisonausklang ist nicht angesagt: „Wir stehen jetzt besonders im Focus und wollen durch gute Leistungen Werbung für unser Team machen", so Velcic. Zum Spiel dürften alle Akteure einsatzfähig sein.

Trotz der ungewohnten Uhrzeit hofft Panthers-Boss Frank Singer auf gute Besucherzahlen. „Wir hoffen, dass die Euphorie auch in dieses Spiel mitgenommen werden kann. Eine tolle Atmosphäre ist unser Markenzeichen und Grund für die extrem gute Heimserie".

 
Zukunftskonzept trifft auf Begeisterung

Beim Gesundheitspartner, der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg, luden die Wiha Panthers Sponsoren und Presse zum dritten "Panthers Business Day" ein. Nach dem Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga Pro B sollte das Konzept des Vereins für die kommenden Jahrevorgestellt werden. Dabei ging es nicht nur um die erste Mannschaft, sondern die gesamte Vereinsentwicklung.

BusinessDay17 3

Die Resonanz war sehr positiv. Viele Vertreter des immer breiter werdenden Sponsorenpools waren der Einladung gefolgt. Die AOK sorgte dabei für einen exzellenten Rahmen. Nach kurzer Begrüßung spielten die Panthers-Macher um Geschäftsführer Frank Singer und Trainer Alen Velcic zwei Videosequenzen ein, um die Stimmung in der Halle in den Veranstaltungsraum zu übertragen. In einem kurzen Abriss wurde die mediale Bedeutung der Panthers, die gewachsene Präsenz in Zeitung, TV, Hörfunk und sozialen Medien und die räumliche Ausweitung dargestellt. Auch die neuen Möglichkeiten in der bundesweiten Liga mit ihrer jahrelangen medialen Fortentwicklung konnten aufgezeigt werden.

Für die Spieler der ersten Mannschaft dankte Kapitän Edin Alispahic den Sponsoren und Unterstützern und machte deutlich, dass sich das Team sehr wohl fühlt und zu schätzen wisse, dass Verein und Sponsoren hart arbeiten, um den Verein da hin zu bringen, wo er nun steht. In diesem Zusammenhang wurde auch der Stand der Planungen für die neue Saison und der Stand der Liga beim Beschluss der neuen Spielordnung im Hinblick auf die offen rechtswidrige "Deutschenquote" ist. "Wir haben zum einen den Willen für die Spieler zu kämpfen, die teilweise jahrelang hier spielen und sich diesen Aufstieg sportlich verdient haben, zum anderen haben wir ein anderes Verständnis von Nachwuchsförderung als die bloße Kontingentierung deutscher Staatsbürger, die wenig bis keinen Effekt beisteuert", so Panthers-Justiziar Matthias Busse. Ein junger deutscher Spieler sei bei den Panthers besser aufgehoben: "Wer bei den Panthers spielt, spielt in einem Team mit 11-12 vollwertigen Spielern, die alle produzieren und auch Fehler machen dürfen. Hier ist nicht die Ansage, dem US-amerikanischen Star den Wurf zu überlassen".

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Der wesentliche Punkt für die Entwicklung - auch deutscher - Nachwuchsspieler sei es, die Ausbildung zu verbessern. Die Panthers gehen ob der bescheidenen Größe ihres Standortes hier voran. Nachdem bereits in den letzten Jahren die Arbeit mit den Schulen verbessert und die eigene Vereinsbasis verbreitert wurde - ein Faktor, der ausgebaut werden soll - soll nunmehr durch den zweiten hauptamtlichen Jugendtrainer neben Jugendchefcoach Boyko Pangarov Sr. ein Leistungsteam JBBL aufgebaut werden. Hierzu wurde mit Marian Thede ein herausragender Fachmann verpflichtet, der sein Konzept den Anwesenden vorstellte. Thede, gebürtiger Deutsch-Rumäne durchlief alle Juniorennationalteams Rumäniens und kam mit der politischen Wende nach Deutschland. Als Trainer war er zuletzt in Möhringen und Fellbach tätig, mit letzteren schaffte er in einer grandiosen Saison den Aufstieg in die 1. Regionalliga.

Wichtig ist dem Verein die Verzahnung: die Kooperation mit Schulen und die Stärkung von Vereinen im Umland soll die Basis verbreitern, die frühe Ausbildung soll VS zu einem regionalen Zentrum wachsen lassen, das zunächst in derJBBL, später in der NBBL auf hohem Niveau ausbildet und Spieler in die Herrenteams integriert. Hierzu soll auch der zweiten Mannschaft eine wichtige Rolle zukommen. Nach der Etablierung in der Landesliga gilt der Focus nun dem Aufstieg der Zweitvertretung, die sportlich weiter gestärkt und mit dem neuen Trainer Adi Mujicic noch enger mit den Panthers und der Jugend verzahnt werden soll.

BusinessDay17 2

Das Feedback war durchweg positiv und Aufbruchstimmung erkennbar. "Wir haben jetzt die Chance Dinge in dieser Dynamik zu beschleunigen", so Panthers-Boss Frank Singer. "Wir legen jetzt den Grundstein für die Zukunft".

Anm.: die Bilder veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg

 

Sponsoren

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