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Wann:  N.N.
Wo: Deutenberghalle
See you next season!

Spielplan

  Termin Heim Gast Score
  19.09.15 Panthers Langen
117:55
  26.09.15 K'lautern Panthers 55:113
  03.10.15 Panthers Mainz
94:72
  10.10.15 Trier Panthers 50:97
  17.10.15 Panthers Kirchheim 92:64
  24.10.15 Tübingen Panthers 90:88
  31.10.15 Panthers Heidelbg. 84:61
  07.11.15 Crailsh. Panthers 73:101
  14.11.15 Panthers
Koblenz 102:85
  21.11.15 KIT SC
Panthers 97:88
  28.11.15 Limburg Panthers 70:111
  05.12.15 Panthers PSKarlsr. 78:81
  12.12.15 Stuttgart Panthers 82:73
  19.12.15 Langen Panthers 70:94
  09.01.16 Panthers K'lautern 72:79
  16.01.16 Mainz Panthers 70:76
  23.01.16 Panthers
Trier 106:40
  30.01.16 Kirchheim Panthers 73:88
  06.02.16 Panthers Tübingen 85:77
  13.02.16 Heidelbg. Panthers 65:104
  20.02.16 Panthers Crailsh. 95:65
  27.02.16 Koblenz Panthers 83:95
  05.03.16 Panthers KIT SC
84:79
  12.03.16 Panthers Limburg 114:63
  26.03.16 Panthers Stuttgart 79:77
  02.04.16 PSKarlsr. Panthers 61:65

 .

Integrationsfiguren bleiben

Die Wiha Panthers VS treiben ihre Kaderplanung weiter voran. Mit Samba Thiam und Milen Dimitrov verlängern zwei altgediente Korbjäger ihre Kontrakte. Damit bleibt das Gerüst des letztjährigen Erfolgsteams beisammen.

„Wir sind sehr erfreut, dass wir zwei Spieler halten konnten, die nicht nur auf dem Feld überzeugt haben, sondern auch außerhalb absolute Identifikationsfiguren sind", freut sich Geschäftsführer Frank Singer. Insbesondere die Verlängerung von Samba Thiam, der mit fast 40 Jahren der älteste Spieler der gesamten Liga war, ist für den Verein ein wichtiges Zeichen: „Samba ist ein emotionaler Leader, der aus dem Team die letzten Prozente herauskitzeln kann", so Trainer Alen Velcic.

Thiam soll insbesondere mit seiner hervorragenden Verteidigungsarbeit Akzente setzen: „Mit seiner Energie kann er vor allem in festgefahrenen Spielsituationen das Momentum ändern. Seine Erfahrung ist für das eher junge Team sehr wertvoll", fügt Velcic an.

Thiam, der in seine 13. Saison bei den Panthers geht, betonte, dass die gute Stimmung im Team und der unbedingte Wille der Spieler, das große Rad zu drehen, sprich den Titel anzugreifen, ihn motiviert hat, noch eine Saison dranzuhängen.

Milen Dimitrov möchte seinerseits nach der Überwindung seiner schweren Krebserkrankung in der neuen Saison wieder voll angreifen. Der bullige Center konnte schon in der vergangenen Saison partiell wieder an alte Zeiten anknüpfen und war vor allem durch seine Durchsetzungsfähigkeit und seinen Willen, der zum Beispiel beim Sieg in Karlsruhe den entscheidenden Rebound und Fastbreak ermöglichte, ein wertvoller Faktor.

„Wir freuen uns, dass Milen wieder vollwertiges Mitglied im Team werden kann und hoffen mit ihm, auch auf den großen Positionen eine starke Rotation aufbauen zu können", betont Velcic. Dimitrov erwies neben seiner aktiven Spielertätigkeit auch als Trainer dem Verein wichtige Dienste. „Spieler wie Milen setzen auch an unser Umfeld ein wichtiges Signal. Es ist schön, dass wir in diesem Sommer viel Konstanz im Kader behalten", so Singer abschließend.

Damit stehen acht Spieler des neuen Kaders bereits fest. Zudem sind die Gespräche mit einem neuen US-Amerikaner weit fortgeschritten. „So früh wie in dieser Saison waren wir mit der Kaderplanung noch nie so weit vorangeschritten. Das zeigt, dass die Spieler unser Konzept und unsere Arbeit honorieren", freut sich Velcic.

 
Der MVP bleibt - Zagorc kommt zurück

Die Wiha Panthers VS konnten in ihrer Kaderplanung weitere Meilensteine setzen. Center Edin Alispahic, von den Trainern der 1. Regionalliga zum wertvollsten Spieler der gesamten Liga in der abgelaufenen Saison gewählt, wird weiterhin das Trikot der Panthers tragen. Ferner kehrt mit Jaka Zagorc ein exzellenter Aufbauspieler zurück.

Zagorc war in der vergangenen Saison spät verpflichtet worden, schlug sportlich jedoch erstklassig ein. „Leider konnten wir damals keinen regulären Arbeitsplatz für Jaka auftreiben, sodass er etwas in der Luft hing", bedauert Trainer Alen Velcic. Zagorc verspürte Heimweih und hatte ein finanziell lukratives Angebot aus der Heimat, mit dem die Panthers nicht mithalten konnten. „Jaka hat sportlich eine Lücke hinterlassen, die kaum zu schließen war", so Velcic.

Jaka

Für die neue Saison war es das Wunschprojekt der sportlichen Leitung Zagorc zurückzuholen. „Wir hatten nun mehr Zeit und konnten ihm einen Vollzeitarbeitsplatz vermitteln. Jaka ist es wichtig, etwas aus seinem Leben zu machen und hier kann er beruflich wie sportlich durchstarten", freut sich Velcic.

Zagorc hatte den Weg des Teams auch vergangene Saison weiterverfolgt und ist begeistert von der Entwicklung des Teams: „Mir hat es menschlich sehr gut im Team gefallen und es spricht für die Jungs, welch phantastische Rückrunde sie gespielt haben". Auch Zagorc spielte mit 4 Assists und knapp 9 Punkten im Schnitt eine starke Runde in Slowenien und führte sein Team nach oben. Der 1,92 m große Aufbauspieler gilt als extrem athletisch und verfügt über eine herausragende Spielübersicht.

Edin Alispahic war ebenfalls ein wichtiger Baustein. „Edin ist einer der besten Spieler, die jemals hier gespielt haben, da er nicht nur sportlich herausragend ist, sondern auch charakterlich eine besondere Erscheinung", lobt Velcic. In den entscheidenden Phasen habe Alispahic Verantwortung übernommen und sei dennoch Teamplayer. „Es war eine Freude mit ihm zu arbeiten und es ist ein Kompliment, dass er trotz hochkarätiger Angebote der Konkurrenz hier bleibt".

Edin

Alispahic, gerade 28 Jahre alt geworden, gilt als kompletter Frontcourt-Spieler. Mit 2,08m bringt er Gardemaß mit und beherrscht sowohl das klassische Center-Repertoire als auch die Beweglichkeit moderner „Big Men". Auch seine Wurfquoten können sich sehen lassen.

„Wir werden vermutlich noch einen US-Amerikaner verpflichten und hoffen zudem, dass Samba Thiam noch eine Saison dran hängt. Die restlichen Kaderspots werden wir sorgsam ergänzen", gibt Velcic einen Einblick in die weitere Planung.

Für die neue Saison stehen damit fest: Julius Zurna, Boyko Pangarov, Nikola Fekete, Sergej Tzvetkov, Jaka Zagorc, Edin Alispahic.

 
Panthers verlängern mit Leistungsträgern

Die Wiha Panthers VS treiben ihre Personalplanungen für die kommende Regionalligasaison vor. Mit den Aufbauspielern Boyko Pangarov Jun. und Julius Zurna konnten zwei wichtige Pfeiler des erfolgreichen Vizemeisterteams weiterverpflichtet werden. Ebenfalls verlängern die Flügelspieler Nikola Fekete und Sergej Tzvetkov ihre Arbeitspapiere. „Unser Ziel ist, den Stamm des bewährten Vorjahresteams zu halten und punktuell zu verstärken", so Trainer Alen Velcic. „Mit den Verlängerungen von Boyko, Julius, Nikola und Sergej haben wir einen ersten wichtigen Schritt getan".

Julius Zurna war vor der abgelaufenen Saison auf Bernau an den Neckarursprung gewechselt und hatte sich als umsichtiger Spielgestalter bewährt. Mit seinem Buzzerbeater zum Sieg gegen Stuttgart schrieb der 29-Jährige Litauer eine der Geschichten der vergangenen Saison. „Julius hat sich als Regisseur und Führungsspieler eingebracht, er hat seine Rolle sehr gut ausgeführt", lobt Velcic.

Zurna1

Boyko Pangarov ist bereits seit 2012 an Bord und geht nunmehr in seine fünfte Saison im Panthers-Trikot, womit er nach Samba Thiam der Dienstälteste im Regionalligakader ist. „Boyko ist hier heimisch geworden und eine Identifikationsfigur für den Verein und unsere Fans. Er ist sowohl auf dem Feld als auch neben dem Feld unheimlich wertvoll und hat einen sehr positiven Einfluss auf den Mannschaftsgeist", so Velcic.

Sergej Tzvetkov geht bereits in seine dritte Saison in Schwenningen. Der Modellathlet gilt als vielseitigster Spieler im Panthers-Kader: „Sergej kann auf dem Flügel alles spielen und hat sogar als Aushilfs-Point-Guard eine gute Figur gemacht", lobt Velcic. „Mit seiner Athletik war er defensiv eine Stütze und kann offensiv vielseitig scoren". Im vergangenen Jahr setzte ihn eine ausgekugelte Schulter lange Zeit außer Gefecht. Im Saisonendspurt brachte er sich aber bereits wieder mit wichtigen Impulsen ein und leistete als Trainer der Damenmannschaft auch im Verein wichtige Dienste.

Bulgaren in Trier

Nikola Fekete ist der emotionale Leader des Teams, ein Scharfschütze, der die Fähigkeit besitzt, heiß zu laufen, sich aber an schwächeren Tagen sehr mannschaftsdienlich auf die Verteidigungsarbeit konzentrieren kann. "Nikola ist ein wichtiger Bestandteil des Teams, er kann in besonderen Situationen Impulse setzen und wird auf Grund seiner Wurfstärke von den Gegnern respektiert, wodurch er für andere Spieler Räume schafft", lobt Velcic.

Auch mit weiteren Spielern laufen gute Gespräche, sodass die Panthers zuversichtlich sind, früh Planungssicherheit zu haben. Planungssicherheit gibt es auch in Bezug auf die Liga. „Heute sind die Pro B-Lizenzen verteilt worden", so Panthers-Boss Frank Singer. Da klar war, dass die finanzstarken Karlsruher ohne Probleme die Lizenz erhalten würden, hatten die Panthers ihren Lizenzantrag förmlich zurückgenommen. „Wir wollten früh Fakten schaffen, die Chance im Sommer nachzurücken bewegt sich ohnehin nur im Promillebereich".

Für die neue Saison steht bereits der Rahmenspielplan. Nach den vorläufigen Ansetzungen starten die Panthers am Wochenende 17./18. September mit einem Gastspiel bei Pro-B-Absteiger Saarlouis, ehe am 24.9. das erste Heimspiel ein Derby gegen Tübingen bereit hält. Das mutmaßliche Topspiel gegen Koblenz würde am vorletzten Spieltag (25. März) in der Deutenberghalle steigen. Auch ein großes Weihnachtsspiel ist wieder geplant.

 
Young Panthers bauen Kooperationen im Jugendbereich aus

Am Montagnachmittag fand das erste Freundschaftsspiel der Basketball AG „Haslach-Baskets VS" mit der Basketball AG der GWRS Schramberg-Sulgen statt.
Unter der Leitung der beiden Trainer Birgit Kälble und Boyko Pangarov spielten die beiden Mannschaften in Abschnitten von jeweils 10 Spielminuten miteinander.
Angefeuert wurden die Teams von zahlreichen Zuschauern aus der Lehrer-, Eltern- und Schülerschaft.

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Wichtig war beiden Trainern, dass der Freundschaftsgedanke der beiden Arbeitsgemeinschaften im Vordergrund stand.
Ein gemeinsames Aufwärmspiel und gegenseitige Fairness waren deshalb wichtige Elemente des Nachmittags. Trainer und Schiedsrichter Boyko Pangarov zeigte sich hochzufrieden mit der Leistung der beiden Teams.

Haslach
Am Ende des Tages wurden alle Spieler mit Teilnahmeurkunden belohnt.
Die Haslach-Baskets VS freuen sich bereits auf eine Gegeneinladung der GWRS Schramberg-Sulgen.

 
Saisonfazit Panthers

Die zweite Regionalligasaison der Wiha Panthers VS seit dem Wiederaufstieg ist Geschichte. Mit dem Vizemeistertitel und der Titelentscheidung erst auf der Zielgeraden war es eine der erfolgreichsten Spielzeiten in der Vereinsgeschichte. Vieles erinnerte gar an das glorreiche Aufstiegsjahr 2010.

„Wir haben die richtigen Lehren aus der letzten Saison gezogen"

Die Panthers-Verantwortlichen hatten vor Saisonbeginn den Kader deutlich umgekrempelt. Entscheidend war für die sportliche Leitung um Trainer Alen Velcic, dass weniger die individuelle Qualität der Spieler dominieren sollte, sondern eine klare Rollenverteilung im Team und ein guter Teamspirit Einzug halten sollten.

Am Ende der Spielzeit kann man feststellen, dass das Ziel erreicht wurde, auch ganz unabhängig vom erfolgreichen sportlichen Abschneiden. Das Team präsentierte sich homogener und zeigte gerade im Verteidigungsverhalten deutliche Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr. Kassierten die Panthers im Vorjahr noch 77,2 Punkte pro Spiel, waren es in dieser Saison nur noch 70,7 Zähler – und das, obwohl auf Grund des schnelleren Umschaltspiels offensiv ein höherer Output herauskam und der Gegner tendenziell zu mehr Angriffsversuchen kam.

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„In der Verteidigungsarbeit zeigt sich, wie gut das Team arbeitet, da ein guter Gegner, wie er auf diesem Niveau anzutreffen ist, Schwachstellen in der Teamdefense sofort bestraft", so Trainer Alen Velcic, der auf Grund der akribischen Arbeit in der Vorbereitung mit dem Team auch mehrere Verteidigungsvarianten einstudieren konnte, die je nach Spiel- und Gegnersituation zum Einsatz kommen konnten. „Wir waren insgesamt flexibler als im Vorjahr".

Dies lag auch am gestiegenen Vertrauen in die Bankspieler. In einigen Partien, zum Beispiel gegen Limburg oder Trier war es vor allem die zweite Fünf, die überzeugte. Durch die besseren Rotationsmöglichkeiten hatten die Panthers bessere Möglichkeiten, die Intensität über das Spiel offensiv wie defensiv hoch zu halten.

Zudem wiesen die Panthers hinter dem Tabellendritten Koblenz die zweitmeisten Vorlagen in der Liga auf, die Assist-Turnover-Rate ist nur bei Mainz und Karlsruhe besser. Auch dies sind Indikatoren für ein verbessertes Zusammenspiel im Team.

„Edin war ein echter Glücksgriff"

Die Sommer-Neuzugänge erwiesen sich ganz überwiegend als Volltreffer. Mit Edin Alispahic wurde einer dieser Spieler von den Trainern der Regionalliga als MVP (wertvollster Spieler) der Saison ausgezeichnet. Der zurückhaltende Bosnier mit slowenischem Pass überzeugte durch seine Vielseitigkeit und seine Führungsqualitäten. Beim Showdown in Karlsruhe zeigte er zudem keine Nerven und verwandelte die entscheidenden Freiwürfe eiskalt.

Mit Cameron Adams konnten die Panthers einen US-Amerikaner gewinnen, der entgegen dem langläufigen Klischee nicht alles selbst machen will, sondern sich in eine klar definierte Rolle einfügen konnte und durch Verteidigung und Physis, vor allem in Form eines starken Zugs zum Korb, überzeugen konnte.

Auch auf der Spielmacherposition setzten die Panthers auf das richtige Pferd. Julius Zurna verbuchte im Schnitt zwar nur knapp halb so viele Punkte wie sein Vorgänger Dejan Dunovic, jedoch zeigte sich der Litauer als besserer Spielorganisator, der es im richtigen Moment verstand, seine Mitspieler einzusetzen und nur im richtigen Moment das eigene Scoring zu forcieren. Unvergessen wird sein Buzzerbeater im letzten Heimspiel gegen Stuttgart bleiben, als er mit drei Sekunden Restspielzeit einen Dreipunktewurf verwandelte und so den Showdown in Karlsruhe erst ermöglichte.

„Die Zeiten ändern sich, die Konkurrenz fährt immer stärker die Ellenbogen aus"

Etwas blauäugig war man im Panthers-Lager im Hinblick auf die Konkurrenz. Vor Saisonbeginn war selbstredend klar, dass immer mehr starke Standorte nach oben drängen, allen voran die finanziell und logistisch exzellent ausgestatteten Aufsteiger PS Karlsruhe Lions und Conlog Baskets Lützel/Koblenz.

Dass die Panthers im Kampf mit den drei übrigen Topteams leichter Außenseiter sein würden, durfte demnach erwartet werden. Dass mitten in der Saison Spieler mit laufendem Vertrag zu einem Konkurrenten abwandern würden, hatte man nicht einkalkuliert: „Wir sind sozusagen Opfer unseres eigenen Erfolgs zu Saisonbeginn geworden. Die guten Leistungen von Daniel Zovko und Edin Alispahic haben natürlich Interessenten auf den Plan gerufen", so Panthers-Geschäftsführer Frank Singer. Dass die Spieler vor dem direkten Duell kontaktiert wurden und man letztlich Lücken im DBB-Regelwerk ausnutzte, um den wechselwilligen Daniel Zovko zum Vertragsbruch zu bewegen, macht die Panthers-Verantwortlichen noch immer fassungslos. „Wir werden uns auf dem Staffeltag dafür einsetzen, dass der Verband gehindert werden muss, die Freigabe zu erteilen, wenn ein Verein einen gültigen, ungekündigten Vertrag vorweisen kann. Zudem werden wir auf individualvertraglicher Ebene reagieren", so Panthers-Justiziar Matthias Busse.

Die gestiegenen finanziellen Möglichkeiten der Konkurrenten werden dazu führen, dass die Panthers kreativ bleiben müssen: „Wir haben gut gescoutet und werden eben Spieler finden müssen, die unter dem Radar von Teams wie Koblenz oder vielleicht demnächst Fellbach fliegen", so Panthers-Trainer Alen Velcic. „Zudem müssen wir deutlich machen, dass wir ein tolles Umfeld haben, sprich gute sportliche Rahmenbedingungen, eine hohe Lebensqualität in der Stadt, einen erstklassigen Zuschauerzuspruch, etc.".

„Das Stammpublikum wird immer größer"

Der nochmalige Zuschaueranstieg und die Resonanz für die Auswärtsfahrten nach Koblenz und vor allem Karlsruhe ist der wohl mittelfristig positivste Aspekt im Saisonrückblick. „Für unsere Weiterentwicklung ist die Zuschauerresonanz essentiell", stellt Frank Singer fest. „Wir werden von einem immer größer werdenden Kreis wahrgenommen und werden dadurch auch für Sponsoren attraktiver". Erstmals seit knapp sechs Jahren entwickelt sich wieder eine echte Fankultur, die eine Verwandlung vom wohlwollenden Klatschpappenzuschauer zum echten Anfeuerer durchmacht.

„Wir hatten natürlich auch in den letzten Jahren immer wieder diese Spiele, wo uns unser Publikum uns die letzten Prozente gegeben hat, um enge Spiele zu unseren Gunsten zu entscheiden. Aber ich habe das Gefühl, dass die Bindung unseres Stammpublikums noch ein Stück größer geworden ist", findet auch Panthers-Trainer Velcic.

„Pangarov Senior hat unsere Nachwuchsstrukturen deutlich verbessert"

Für den Verein ist daneben die Installierung von Boyko Pangarov Senior als zweitem Haupttrainer im Verein und Verantworlichem für den Nachwuchs ein sehr wichtiger Schritt. „Gerade den jüngeren Nachwuchsbereich konnten wir auf eine breitere Basis stellen", begrüßt Vereinsvorstand Dr. Georg Zacek das Engagement des Bulgaren. Gestiegene Schulkooperationen, zwei U12-Teams und zur kommenden Saison auch zwei U14-Teams sind eine substanzielle Verbesserung. Zudem spielen sich immer mehr Spieler in den Focus der Auswahlteams und der JBBL-Mannschaft aus Tübingen, zuletzt auch Dominik Kupchik aus der Panthers-U16. Aushängeschild Daniel Zacek kratzte gar ans Tor zum Nationalteam.

„Die Voraussetzungen, dass unsere Spieler den Sprung schaffen können, sind in jedem Fall verbessert worden. Und herausheben muss man, dass unsere zweite Herrenmannschaft noch immer deutlich über dem Level der ersten Mannschaften der umliegenden Vereine spielt. Das zeigt, dass wir auf einem ganz guten Weg sind", so Zacek.

„Die Regionalliga hat wieder deutlich an Niveau zugelegt"

Blickt man auf die Liga als Ganzes, hat sie einen deutlichen Qualitätsschub erfahren. Durch die Liberalisierung der Ausländerregelung durch die Anpassung an geltendes EU-Recht haben inzwischen immer mehr Vereine Personal aus anderen EU-Staaten, sodass der Konkurrenzdruck und die Breite in der Kaderqualität bei vielen Teams gestiegen ist. Zudem zeigen sich an den Bundesligastandorten erste Erfolge in der Nachwuchsförderung seit Einführung der Nachwuchsbundesligen.

Die Kluft zwischen den finanzstarken Spitzenteams und den Low-Budget-Teams steigt dennoch an. Vor allem an der SG Heidelberg-Kirchheim, einem Kleinverein im Schatten des großen USC Heidelberg, ist die Entwicklung gut zu erkennen. 2013 konnte man den Panthers im Aufstiegskampf noch ein Schnippchen schlagen, inzwischen wird die Luft für die Kurpfälzer immer dünner, zumal junge deutsche Spieler begehrt sind und Kirchheim auch in der Region Konkurrenz um gute Spieler hat. Der Abstieg der SG war ebenso absehbar wie derjenige der Zweitvertretung der Gladiators Trier, die viele gestandene Regionalligaspieler ins Pro-A-Team hochziehen musste. Auch der dritte Absteiger, der TSV Crailsheim II, wurde zu Saisonbeginn richtig prognostiziert. Der Niedergang der Hohenloher war trotz geschrumpfter Mittel auf Grund der Situation im BBL-Team jedoch vermeidbar. Das Team wurde unter der Saison verstärkt, konnte gute und talentierte Einzelspieler jedoch nicht zu einem Team formen.

Von den Mittelfeldteams sorgte der MTV Stuttgart am meisten für Furore durch einen Zwischenspurt Ende der Hinrunde, wo man unter anderem auch den Panthers eine entscheidende Niederlage beifügen konnte, die letztlich am Ende auf der Habenseite für einen möglichen Titelgewinn fehlte.

Erwartet stark war der Geheimtipp ASC Theresianum Mainz, die nach akuter Abstiegsgefahr im Vorjahr mit Rang 4 das Optimum herausholen konnten und starke Teams wie Mitfavorit KIT SC Karlsruhe oder den letztjährigen Vizemeister SV 03 Tübingen hinter sich lassen konnte. Die letztgenannten Teams dürften als leichte Enttäuschungen gelten, wobei sich bei Tübingen ob der schwierigen Personalsituation die fehlende Konstanz erklären lässt. Wozu die Tigers-Reserve fähig ist, zeigte sie bei den Siegen über die Panthers und die Karlsruher Lions. Die peinlichen Niederlagen gegen Crailsheim und Trier verwässern jedoch den Saisoneindruck. Bei den „Gequos" des KIT SC Karlsruhe war die notwendige Kadertiefe nicht gegeben, um mit den drei übrigen Topteams mitzuhalten, sodass es auch gegen schwächere Gegner teilweise unnötige Niederlagen setzte. Was das Team von Jaivon Harris drauf hat, zeigte man beim Hinspielsieg über Schwenningen oder über weite Strecken im Heimspiel gegen den städtischen Konkurrenten PS Karlsruhe Lions. Das Auswärtsderby bei den Lions geriet mit einer 40-Punkte-Niederlage hingegen zum wohl größten Fiasko in der jungen Historie der Gequos.

Am Ende standen mit den Lions, Koblenz und den Panthers die drei stärksten Teams oben. Die Panthers und die Lions erwiesen sich mit Bilanzen von 4:2 respektive 5:1 in den direkten Duellen der Topteams als stärker. Karlsruhe setzte sich letztendlich durch, da die Lions im Gegensatz zu den Panthers, die verletzungs- und abwerbungsbedingt im Dezember/Januar 3 Niederlagen in 4 Partien einstecken mussten und Koblenz, die einen bitteren Herbst erlebten, sich keine Schwächephase leisteten. Dass es am Ende noch einmal eng wurde, lag letztlich an einer beeindruckenden 11 Spiele langen Siegesserie der Panthers bis Saisonende. Koblenz schaufelte sich seine Grube durch eine unnötige Kaderveränderung im Herbst selbst. Vor den Spitzenspielen sollte der starke Kader mit dem Ex-Panther Dejan Dunovic verstärkt werden. Dunovic, der durchaus gute Statistiken aufwies, brachte die Teambalance durcheinander und musste nach vier Niederlagen Koblenz wieder verlassen. Nach seinem Weggang erholten sich die Koblenzer wieder.

„Koblenz ist nun der Gejagte"

Ein Ausblick auf die neue Runde ist direkt nach Abschluss der alten Saison kaum möglich. Dennoch ist klar, dass die Liga erneut stark sein wird, aber ein klarer Favorit ins Rennen gehen wird: die Conlog Baskets Lützel/Koblenz verfügen nach dem Aufstieg der Karlsruher Lions über die mit Abstand größten finanziellen Mittel und haben nun ein Jahr Erfahrung in der Liga. Mit dem Ex-Panther Danny Rodriguez (zuletzt Pro-B-Starter in Saarlouis) und dem Litauer Pundzius aus Horchheim konnten schon zwei Neuzugänge fix gemacht werden. Die Rheinländer werden der Gejagte in der Liga sein, die mit den Pro-B-Absteigern Saarlouis und Speyer sportlich ambitionierte Teams zurückerhält, während von unten mit ActivBilanz Fellbach ein aufstrebender Club aus dem Ballungsgebiet Stuttgart sich anschickt, ebenfalls in Richtung Profibasketball zu streben.

Die Panthers wollen ihr Grundgerüst möglichst halten und gezielt weiterentwickeln. „Es gibt interessante Anfragen und unsere Basis stimmt. Wir werden aber jetzt erstmal etwas abschalten vom Basketball und dann im Sommer mit frischen Kräften angreifen", so Velcic, der auf die erfolgreiche abgelaufene Saison im kommenden Jahr gerne noch ein wenig draufpacken würde: „Wir wollen uns immer verbessern: im ersten Jahr waren wir Dritter, diese Saison Zweiter, warum nicht nächstes Jahr Erster?"

 
Basketballdamen nehmen Aufstiegsrecht in die Oberliga wahr

Kaum ist das letzte Spiel der Saison gespielt, geht die Aufmerksamkeit bereits in Richtung Saison 2016/17, die im September starten wird. Die Damenmannschaft des Basketballvereins Villingen-Schwenningen hatte die Landesliga souverän und ungeschlagen mit dem ersten Tabellenplatz abgeschlossen und sich damit den ersten Aufstiegsplatz in die höhere Liga, die Oberliga Ost, gesichert.

Meisterdamen16

von links nach rechts: Felicia Kälble, Natalia Kraft, Christine Schell-Deking, Anja Elbel, Trainer Sergey Tsvetkov, Birgit Mädge, Chelsea Tchone Lele, Anne Haas, Hannah Lindner, Susanne Schmidt, Johanna Eppler, Ronja Gaulinger. Nicht auf dem Foto: Emilly Kapitza, Heather Kruse, Simone Müller, Yasmina Naggay und Anna Seibold.

Zwischenzeitlich hat die sportliche Leitung Christine Schell-Deking, selbst aktiver Spielerin in den Reihen der Baskets, den Aufstieg bestätigt und dem Staffelleiter Jürgen Unger vom BBW die entsprechende Nennung mitgeteilt. Wichtig war im Vorfeld die Klärung wie viele Spielerinnen stehen in der kommenden Saison zur Verfügung und hier gab es mit Ronja Gaulinger, die ein Auslandsjahr wahrnehmen wird, nur einen sicheren Abgang.

Bei Auswahlspielerin Emilly Kapitza steht noch ein Fragezeichen, ob sie komplett nach Freiburg wechseln wird, aber ansonsten gab es nur Zusagen. Außerdem wird Rückkehrerin Heather Kruse, die im Praxissemester weilte, und Simone Müller, die von der aufgelösten Mannschaft aus Singen kommt, das Team verstärken. Die zukünftigen Gegner stehen mit der TG Nürtingen, ratiopharm Ulm, SV Jungingen, VFL Waiblingen, SG Weinstadt, SV Böblingen, TV Derendingen und der TSG Schwäbisch Hall bereits fest, es fehlen noch die zwei Sieger aus den Relegationsspielen. Trainer Sergey Tsvetkov konnte zwar noch keine Zusage zur kommenden Saison machen, hat aber bereits mit den Grundlagen für das Spiel in der kommenden Saison begonnen. Mit der SG Schramberg steht die Mannschaft in enger Kooperation, so kommen und kamen immer wieder neue Talente vom dortigen Verein.

In der kommenden Saison wird es allerdings in Schramberg keine U19 Mannschaft mehr geben, so dass die Spielerinnen ab sofort zweimal in der Woche zum Training in die Steppachhalle in Villingen kommen können. Dementsprechend ist die Qualität des Trainings jedes Mal hoch und eine gute Grundlage für die kommenden Aufgaben. Allerdings wird gerade im Hintergrund geklärt, ob die Steppachhalle den Anforderungen der Oberliga entspricht und das Team weiterhin dort Heimspiele austragen darf. Problem ist die Spielfeldgröße, denn in der doch kleinen Steppachhalle sind die Maße z.B. nicht Regionalliga tauglich. Sollte die Trainingshalle nicht zugelassen werden müssen die Damen alle Spiele in der Deutenberg- oder Hoptbühlhalle austragen. Der Vereinsvorstand und das Team sind stolz darauf nach vielen Jahren der Zugehörigkeit in der Landesliga das Abenteuer Oberliga in Angriff zu nehmen.


 

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